Vorsicht bei online banking mit dem Smartphone


Wer Online-Banking auf dem Smartphone betreibt, lebt möglicherweise gefährlich: Eine neue Version des mobilen Banking-Trojaner "Svpeng" greift Daten ab, indem er die Zugangsdienste von Android missbraucht. Der Schädling verhindert sogar seine eigene Deinstallation. Er ist heimtückisch und man wird ihn kaum wieder los: Die Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab haben einen neuen aggressiven Trojaner entdeckt. Die modifizierte Version von "Svpeng" kann mithilfe der Keylogger-Funktion Texte abgreifen, die in andere Apps eingegeben werden – wie zum Beispiel Bankzugangsdaten. Das gelingt ihm, indem er sich auf unseriös wirkenden Webseiten als "Flash Player"-App tarnt und die Nutzung der Zugangsdienste erfragt. So kann er auf der Benutzeroberfläche anderer Apps Screenshots erstellen und dadurch sensible Daten abfangen. 27 Prozent der Angriffe treffen Nutzer aus Deutschland Und das ist noch nicht alles: Der Schädling verschafft sich auch Administratoren-Rechte für das Gerät. So kann er zum einen das Unterbinden der Screenshot-Erstellung umgehen und zum anderen verhindert er seine eigene Deinstallation. Laut Kaspersky Lab sind die Apps führender europäischer Banken betroffen – 27 Prozent der Angriffe treffen Nutzer aus Deutschland. Selbst Smartphones, die das neueste Android-Betriebssystem und alle Sicherheitsupdates installiert haben, seien vor dem Trojaner nicht gefeit. 


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